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Vorsicht - Lesenswert

Deutsch kann Spaß machen, das beweisen unsere großen Print- und Onlinemedien wöchentlich.
Wir durchforsten in regelmäßigen Abständen die Zeitschriftenlandschaft Deutschlands und stellen euch die interessantesten Artikel in unserer Reihe "Vorsicht - Lesenswert" vor.

Übersicht

lesenswert 06 / 2012 Verkehrsvergnügen
Radfahrer sind die besten Menschen

Wer sich auf unseren Straßen einfach mal an die Geschwindigkeitsbeschränkungen hält, wird feststellen: Abenteuerurlaub muss nicht teuer sein! Man muss dafür auch nicht um die halbe Welt fliegen. Einfach mal in einer Tempo-30-Zone die Vorschrift beachten, und in kurzer Zeit wird man feststellen: Der Fahrer im Wagen hinter mir kann sein Aggressionspotenzial fast vollständig abrufen.
lesenswert 05 / 2012 Ralf Husmann schreibt Jogi Löws Kabinenansprache vor dem ersten EM-Spiel.

Von Husmann, Ralf

Leute, nehmt bitte mal die Kopfhörer ab,
ich möchte gern die Kabinenansprache halten … hallo!!! Lukas, legst du auch die Playstation bitte kurz weg! Danke! So … ich brauche vor dem Anpfiff noch von jedem die blauen Formulare, welcher Berater, Manager, Spielervermittler, Sponsor und Rechtsanwalt in welchem Maße an welchen eurer Prämien beteiligt ist … ich möchte nicht noch mal so ein Chaos erleben wie beim Ballack … der Hansi sammelt die jetzt ein … Entschuldigung, Hans, ich meinte, der Herr Flick … und wo wir gerade dabei sind, ich möchte, dass ihr dem Herrn Flick denselben Respekt entgegenbringt wie mir … hallo! Was gibt's denn da zu lachen? …
lesenswert 04 / 2012 Abi-Panne: Komplette Klasse fällt durch

Wegen eines Lehrer-Fehlers ist eine komplette Klasse durch eine Abitur-Prüfung gefallen.

Eine komplette Klasse mit 13 Waldorfschülern ist im niedersächsischen Hildesheim quasi zwangsläufig an der schriftlichen Abiturprüfung in Deutsch gescheitert - ihr Lehrer hatte die als Thema vorgegebene Pflichtlektüre nicht behandelt.
lesenswert 03 / 2012 "Ich bin für das, was ich schreibe, nicht zuständig"

Unser Kolumnist über eine Zeit, in der keiner mehr verantwortlich sein will

Mir fällt auf, dass es einen neuen Megatrend gibt. In der Politik sind ja früher die Leute zurückgetreten nicht nur, wenn ihnen selbst etwas Verwerfliches vorzuwerfen war, nein, manche sind sogar zurückgetreten, wenn in ihrem Verantwortungsbereich einer ihrer Untergebenen etwas ausgefressen hatte.
lesenswert 02 / 2012 Nerds

Verpeilt wird sexy

„Genialer Sonderling“ – so nannte man sie früher. Heute heißen sie „Nerds“ und erobern die Welt. Phänomenologie einer seltsamen Spezies von der Antike bis heute. Mit Selbsttest.
lesenswert 01 / 2012 Helden wie wir

Sachsen plant eine große Imagekampagne. Dabei weiß das Land noch nicht einmal, was es darstellen will.

Gesucht sind wenige Worte, und im besten Fall werden sie Kult. Spätestens seit dem Motto der Baden-Württemberger spricht jeder über Image-Kampagnen für Bundesländer. »Wir können alles. Außer Hochdeutsch.« Standortmarketing ist in Mode gekommen. Es funktioniert so: Man versucht, die Vielfalt einer Region auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu bringen, der wiederum größere Strahlkraft hat als die Summe der einzelnen Teile. Dann werden Bewohner zu Botschaftern. Das aber ist eine schwere Aufgabe.
lesenswert 13 / 2011 Für mehr Respekt und gegen Stimmungsmache

Markranstädter Elterninitiative will Lehrern am Gymnasium den Rücken stärken und für bessere Kommunikation eintreten

Markranstädt. Stimmungsmache, rebellierende Kinder, Lehrer, die mit dem Rücken an der Wand stehen. Das beobachten die Eltern Andreas Lüer, René Schütze und Michaela Werner am Markranstädter Gymnasium. Die Drei haben sich mit einigen anderen Eltern zusammengeschlossen und wollen eine Initiative gründen. Ihr Ziel: Sie wollen die Lehrer stärken.
lesenswert 12 / 2011 Wulffs Schweigen Der Kredit des Präsidenten

14.12.2011 · Dieser Bundespräsident wird künftig schweigen müssen: Spätestens am 17. August erfuhr Christian Wulff, dass die Presse in der Sache seines Hauskaufs recherchierte. Am 24. August sprach er im Kreis von Nobelpreisträgern über Bonität und Bürgschaften. Es war seine erste und letzte Rede über das Schicksalsthema unserer Zeit.
lesenswert 11 / 2011 Der Kaufrausch
Wie die Deutschen der Krise trotzen

Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft befinden sich die Deutschen in glänzender Kauflaune. Bis zu 14 Milliarden Euro werden mit vollen Händen unters Händlervolk gebracht. Zu danken ist das einer weitsichtigen Politik, die mit niedrigen Zinsen und staatlich geförderter Inflationsangst dafür sorgt, dass pro Kopf durchschnittlich 240 Euro den Besitzer wechseln.
lesenswert 10 / 2011 Die Flucht aus dem sozialen Netzwerk

Sich selbst informieren, statt informiert zu werden: Leser Aiko Kempen hat sich bei Facebook abgemeldet. Ein beruhigendes Gefühl, schreibt er.
Eine kurze Notiz und dann war ich weg. Die Basis meiner digitalen Identität war gelöscht. Selbstmord 2.0.
lesenswert 09 / 2011 "Gesehen wurde er ebenfalls nahe der Schiffsanlegestelle"

Harald Martenstein über einen historischen Auftritt des Panzerspähers Elvis Presley

Dies ist eine Postkarte aus dem Urlaub. Mit meinem Sohn fahre ich auf dem Fahrrad durch das schöne Altmühltal. Es gibt in dieser Gegend das deutsche Pinsel- und Bürstenmuseum (in Bechhofen) und Europas größten Durchbruchsberg (in Arzberg). In Dietfurt an der Altmühl besuchten wir die Elvis-Presley-Ausstellung.
lesenswert 08 / 2011 Ich habe verstanden

Wann der Wutbürger ausrastet - und wann nicht

Alle regen sich über die Bahn auf, aber niemand über verspätete Flugzeuglandungen. Und wer sich über das Fernsehen ärgert, hat wohl noch nie Radio gehört. Matthias Kalle wundert sich.
lesenswert 07 / 2011 Elf Frauen sollt ihr sein

Kann es sein, dass das neue Image vom Frauenfußball als Girlie-Sport nur ein Sommermärchen ist?
lesenswert 06 / 2011 Unsere Bringschuld

Woran glauben die Sachsen?« wurden kurz vor dem Kirchentag in Dresden 1.000 Bürgerinnen und Bürger gefragt. Herausgekommen ist eine Studie, die das belegt, was jedermann in Ostdeutschland täglich spürt und erlebt: Christen befinden sich in der Minderheit, Glaube spielt im Alltag der Menschen kaum eine Rolle, Kirchen sind zwar sichtbar, aber viel mehr als Außenwahrnehmung ist da nicht.
lesenswert 05 / 11 Verkürzte Vernunft

Wie das alltägliche Heilige zum Abscheuobjekt der Gegenwartskultur geriet und die Welt zu einem humorlosen Profanraum gemacht wurde.
lesenswert 04 / 11 Vor den Abi-Prüfungen beginnt unter Schülern das gegenseitige Beäugen: Wer lernt schon, wer bleibt noch locker? Es ist die Hochzeit der Intrigen und taktischer Lügen, weiß Rick Noack. Im Abi-Blog schreibt er über die Angst vor den Klausuren - und was sie aus seinen Mitschülern macht.
lesenswert 03 / 11 Man liest jetzt oft über eine neue Methode zur Verbesserung von Unternehmen, den Stresstest. Was nicht funktioniert, wird dem Stresstest ausgesetzt, zum Beispiel Banken oder Atomkraftwerke. Als Wort des Jahres schlage ich »Stresstest« vor. Man findet aber auch individuelle Stresstests im Internet. Ich habe einige ausprobiert.
lesenswert 02 / 11 "Man erzieht die Leute zu Dauerlaberern"

Harald Martenstein über eine überschätzte Kulturtechnik
lesenswert 01 / 11 Bildung 2011 Sturm auf die Unis

2011 wird ein ruhiges Jahr für die Schulen – und ein heißes an den Hochschulen
lesenswert 25 / 10 Winterdienst

Schnee und Bürgersinn

Es ist zu einfach an Tagen, an denen die Flockenpracht zum Albtraum für die Infrastruktur wird, den orangefarbenen BSR-Männchen Versagen vorzuwerfen. Sich mit ihnen zu verbünden, wäre viel besser, weil bürgersinniger.
lesenswert 24 / 10 Virtuelle Nähe

"Gefällst du mir, gefall ich dir"

Wir sammeln digitale Freunde, die uns die Zugehörigkeit zu virtuellen sozialen Gruppen ermöglichen. Wahre und Ware Freundschaft – über zwischenmenschliche Beziehungen in Zeiten von Facebook.
lesenswert 23 / 10 "Endlich können Schüler Musik hören, statt im Unterricht mitzuschreiben"

Harald Martenstein findet ein technisches Wundermittel gegen die Bildungskrise
lesenswert 22 / 10 Zwiebelfisch

Die unendliche Ausdehnung der Gegenwart
Von Bastian Sick

Ist unsere Sprache sexistisch? Werden Frauen durch Wörter wie "Studenten", "Besucher" und "Fußgänger" diskriminiert? Müssen wir das Deutsche einer Geschlechtsumwandlung unterziehen? Einige Bürokraten verlangen dies tatsächlich, vor allem in der Schweiz.
lesenswert 21 / 10 HARALD MARTENSTEIN

"Wenn man Kindern das Fotoeines Bären zeigt, sind alle Bildungsprobleme wie weggezaubert"
lesenswert 20 / 10 Lasst uns slatern!

Über die Bewunderung für den rebellischen Steward

Nachdem der Steward Steven Slater von einem Passagier beschimpft wurde, betätigte er die Notrutsche und verschwand ...
lesenswert 19 / 10 MARTENSTEIN
"Das Leben wird für diese Schüler eine große Show sein, und sie sind die
Kandidaten"
Harald Martenstein beobachtet im Klassenzimmer die Entstehung eines neuen Menschentyps
lesenswert 18 / 10 FUSSBALL-WM
Die große Party hat begonnen
Jetzt muss das Team vom Kap nur noch den Titel holen

Letzte Woche war der Lärm noch vorherzusehen. Pünktlich um halb acht morgens brach er los. Auf den Schulwegen stießen fröhliche Kinder in ihre Vuvuzelas, und es herrschte erst wieder Stille, als die Schulglocken zum Unterricht riefen. Jetzt aber ist die Kakofonie aus den Plastiktröten allerorten und jederzeit zu hören, es gibt kein Entrinnen mehr. In Südafrika haben die WM-Ferien begonnen, fünf Wochen schulfrei!
lesenswert 17 / 10 Fußball-WM: Deutsche Erwartungen Rooney, Robben und die Hupfdohlen

Wir werden Weltmeister, wer denn sonst? Lena hat schließlich auch gewonnen... Die Erwartungen der Deutschen vor der WM sind riesengroß - und übertrieben. Triumphieren werden wir erst 2014 am Zuckerhut.
lesenswert 16 / 10 JUGEND OHNE FERNSEHGOTT
Kann nichts, will nichts, taugt nichts

Lena Meyer-Landrut ist nur die Ausnahme von der Fernsehregel: Jugend ist ein hoffnungsloser Fall. Eine derartige Jugend können sich aber nur alte TV-Leute ausdenken. In Wahrheit ist es nämlich noch viel schlimmer.
lesenswert 15 / 10 Kolumne: Deutscher Alltag

Das Leben ist eine Baustelle
Von Kurt Kister

In München gelten Autos als böse, es sei denn, man kann sich den X-5 selbst leisten. Sollen sie deshalb mit immer neuen Baustellen aus der Stadt gedrängt werden?
lesenswert 14 / 10 Zwiebelfisch

Die unendliche Ausdehnung der Gegenwart
Von Bastian Sick

"Diebe räumen Villa aus", "Ehemann erschlägt Frau im Schlaf", "Teufel tritt zurück" - was immer in der Welt passiert, wir erfahren es, als geschähe es in eben diesem Moment. Zeitungssprache verkündet die Gegenwart - dabei berichtet sie bestenfalls vom Gestern.
lesenswert 13 / 10 MARTENSTEIN
"Ich bin sauer. Ich bin sehr böse. Ein Mann sieht rot"

Harald Martenstein über das Zeitalter der Ampeln
lesenswert 12 / 10 Hier schreibt Harald Schmidt

Reiches Hamburg
Von Harald Schmidt

Glückwunsch! Hamburger verdienen das meiste Geld. Danach kommen Münchner und Stuttgarter. Dies erfuhren wir jetzt aus der Zeitschrift „Men´s Health“. Satte 22071 Euro netto hat jeder Stuttgarter pro Jahr zur Verfügung. Das sind runde 1300 weniger als in Hamburg, aber fast 7000 mehr als ein Berliner (15342 Euro, Platz 43).
lesenswert 11 / 10 Gott ist kein Berliner

Beamte, Beleidigungen, kein Bock: Unsere Hauptstadt wäre ein wunderbarer Ort - wenn da nicht die Berliner wären.


Es ist allgemein bekannt, dass es in Deutschland nur eine interessante Stadt gibt, und das ist selbstverständlich Berlin. Jede Menge Stuttgarter, Kölner oder Freiburger ziehen nach Berlin und benehmen sich dort alsbald so, als seien sie Berliner. Die größten Probleme Berlins sind nicht die Armut, der Bürgermeister oder die Hundekacke, sondern vielmehr die Berliner.
lesenswert 10 / 10 Zwiebelfisch
Lingua cosmetica

Von Bastian Sick

Anti-Aging-Cremes, exfolierende Lotionen, hydratisierende Emulsionen: Was uns die Kosmetikindustrie verkauft, riecht gut, klingt toll und ist irre teuer. Dabei verbirgt sich unter den schillernden Etiketten oft nur eine ganz gewöhnliche Plastikflasche. Mit den exotisch klingenden Wörtern ist es genauso.
lesenswert 09 / 10 Hier schreibt Harald Schmidt

Klassiktod

In 30 Jahren gibt es in unseren überfüllten Konzertsälen wieder richtig Platz. Diese erfreuliche Nachricht ist das Ergebnis einer Studie der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen.

Martin Tröndle, Kulturwissenschaftler, hat berechnet, dass bis dahin ein Drittel weniger Konzertbesucher als bisher den Weg in die Musentempel finden werden.
lesenswert 08 / 10 Mobiler Wahnsinn: Ich bin ein Neandertaler, holt mich hier raus!

Schneller, smarter, bunter: Die Mobilfunkwelt ist unerbittlich. Wer nicht ständig nachrüstet, wird abgehängt. Nikos Späth dachte, er könnte noch Anschluss halten. Doch auf der weltgrößten Branchenmesse in Barcelona merkt er: Er ist ein Late Adopter.
lesenswert 07 / 10 Mehr Netto von Goethe

Guido Westerwelle startet eine neue Kampagne: "Deutsch – Sprache der Ideen". Seine Lieblingswörter verrät er auch. Eine Glosse

Wer die deutsche Sprache lernt, lernt zuerst den Plural. Unser Deutsch, so viele Wörter! Eifrige Wissenschaftler haben ehedem mal nachgezählt, im feuchten Halbdunkel der Universitätskeller, denen sie erst nach Jahren hungrig und bleich entstiegen sind mit einer ungefähren Zahl: 500.000.
lesenswert 06 / 10 Ich habe fertig mit HD-Ready

Die Olympia-TV-Kolumne: Von Fabelwesen und andere scharfen Bildern.
Von Joachim Huber

Vancouver, das sind Winterspiele im extra scharfen Fernsehmaßstab. High Definition statt Standard Definition! Ich hatte mich intensiv vorbereitet: Der Fernseher ist HD-Ready, ich bin HD-Ready – aber HD-Happy bin ich nicht.
lesenswert 05 / 10 Internationaler Jogginghosentag

Mit Baumwollbuxe durch Berlin

Das Leben in Berlin wird immer komplizierter, was auch daran liegt, dass die Dinge oft anders liegen, als sie scheinen. Abgesehen davon, dass sich viele so benehmen, als hätten sie in ihrem Leben noch keinen Winter erlebt, und den Schnee und die Kälte als Grund für anarchistisches Gebaren anführen (wie es ja auch die S-Bahn tut), fallen auch letzte Hürden im Bereich der Etikette. Oder anders: Man mutet seinen Mitmenschen immer mehr zu. Zum Beispiel damit, dass man sich ihnen in Jogginghose zeigt.
lesenswert 04 / 10 Gewalt in der Schullektüre

Reclams Lümmel
Von Richard Kämmerlings

Ein Deutschabitur ist kein Zuckerschlecken. Hier rollen die Köpfe gleich reihenweise, so dass als übergeordnetes Lernziel festzuhalten wäre: Das Leben ist eher ein Schlachthaus als ein Ponyhof, und für das Leben, nicht für die Schule lernen wir ja bekanntlich. Büchners Danton – Rübe ab. Fausts Gretchen – wegen Mord ihres unehelichen Kindes zum Schafott verurteilt. Michael Kohlhaas kommt aufs Rad, Josef K. wird am Ende „wie ein Hund“ erstochen, Gregor Samsa stirbt in einem eklatanten Fall von domestic violence an unterlassener Hilfeleistung. Amalia in Schillers „Räubern“ will exklusiv von ihrem geliebten Karl getötet werden, was der dann auch tut; Effi Briest geht an gebrochenem Herzen zugrunde, ihr früherer Liebhaber allerdings zuvor an einer Kugel im Duell.
lesenswert 03 / 10 Für immer jung
Es ist so schön in Nimmerland

Peter Pan ist unser Idol, das Erwachsenwerden verschieben wir. Kann das auf Dauer gut gehen?
lesenswert 02 / 10 Abi mit Google

Nicht mehr länger abgeschottet von der Realität: In Dänemark dürfen Schüler sogar in ihren Abschlussprüfungen das Internet zu Rate ziehen. Deutschland beurteilt die Online-Revolution kritisch.
Von Elmar Jung
lesenswert 01 / 10 Kolumne: Deutscher Alltag

Die Überlebenskünstler

Baumsterben, Atomkrieg, RAF: Wider Erwarten haben die Deutschen schon viele Krisen ausgestanden. Werden sie sogar das Jahr 2010 überstehen?
lesenswert 34 / 09 Im wahrsten Sinne

Das Jahrzehnt geht zu Ende und am Ende bleiben Worte. Was sind die Begriffe der Nuller-Jahre? Eine Übersicht.
lesenswert 33 / 09 MARTENSTEIN
Die Kunst, anderer Meinung zu sein
Harald Martenstein überlegt sich zum Weihnachtsfest, wie man die Welt besser machen könnte

Aus gegebenem Anlass etwas Weihnachtliches. Wie können wir diese fehlerhafte Welt etwas besser machen, was können wir in unserem Jammertal realistischerweise tun?
lesenswert 32 / 09 Weihnachtsgeschichte

Warum Lukas 2 heute verboten wäre

Was vor 2000 Jahren in Bethlehem noch erlaubt war, würde im modernen Deutschland massive rechtliche Probleme aufwerfen.

Von FOCUS-Online-Redakteurin Catrin Gesellensetter

Es gibt Dinge, die ändern sich nie. Der Stress vor Weihnachten kann noch so groß sein – am Heiligen Abend erfasst die meisten Menschen dann doch eine ganz besondere Art der Besinnlichkeit. Zu Recht: Schließlich feiert man nichts Geringeres als die Geburt eines der bedeutendsten Glaubensstifters des Abendlandes.
lesenswert 31 / 09 ZEIT ONLINE - 07. Dezember 2009
http://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2009-12/mobbing-hysterie

M O B B I N G - A N G S T
Ich werde hier voll gemobbt!

Mobbing an Schulen ist ein erkanntes Problem. Zugleich ist der Ausdruck zumModebegriff geworden. Manche Reiberei würden Kinder leichter untereinander klären.

Eine hohe Sensibilität gegenüber Mobbing ist gut. Aber viele Konflikte lösen
Schüler besser untereinander.
lesenswert 30 / 09 Jugendwort des Jahres
01.12.2009, 12:14

Die "Gammelfleischparty" ist vorbei - in diesem Jahr hat Langenscheidt das "hartzen" zum Jugendwort des Jahres gekürt.

Der Begriff "hartzen" ist zum Jugendwort des Jahres 2009 gewählt worden. Das Verb setzt sich mit einem politischen und gesellschaftlichen Sachverhalt auseinander, der inzwischen auch in der Lebenswelt junger Menschen angekommen ist. Jugendliche haben den Begriff von "Hartz IV" abgeleitet, es bedeute "arbeitslos sein" oder "rumhängen", teilte der Langenscheidt Verlag am Dienstag in München mit.
lesenswert 29 / 09 Knutsch nicht mit der Schweinegrippe!
Von Daniel Haas

Die erste Schweinegrippe-Panik scheint überwunden. Zeit für einen kritischen Blick auf unser neues Leben im Bedrohungszustand. Hat sich der Berufsalltag verändert? Und wie. Ein verschnupfter Bericht.
lesenswert 28 / 09 Engel im Gegenverkehr

Noch sieben Wochen bis Weihnachten. Unser Kolumnist findet, es gibt noch viel zu tun vor dem Fest. Vor allem in Berlin.
lesenswert 27 / 09 S-Bahn-Tod

Den Täter verwirren

Wie man Zivilcourage trainiert. Ein Interview mit dem Sozialpsychologen Kai J. Jonas von der Universität Amsterdam
lesenswert 26 / 09 Sie machen uns Angst, der Amokläufer von Ansbach genauso wie die Schläger aus München. Denn sie wollen wenigstens in ihrem Hass grandios sein

Man will es am liebsten gar nicht mehr hören, weil es so bedrohlich ist. Weil man
das Gefühl bekommt, unsere Gesellschaft bricht auseinander. Da stürmt der
18-jährige Georg R. mit Axt und Molotowcocktails in eine Schule und will seine
Mitschüler töten. Ein Mädchen schwebt noch in Lebensgefahr. Erst vor ein paar
Tagen haben zwei andere junge Männer jüngere Jugendliche bedroht, um dann
einen Mann zu Tode zu prügeln, der ihnen zu Hilfe eilte.
lesenswert 25 / 09 Jungwähler testen Wahl-O-Mat

"Ich bin rot-gelb-grün-blau"

Was soll ich bloß wählen? Der Wahl-O-Mat ist unbestechlich und kennt alle Parteiprogramme. Fünf junge Menschen machten den Test: Alle haben ihre politische Lieblingsfarbe, alle sind sicher, welche Partei überhaupt nicht in Frage kommt. Ganz sicher?
lesenswert 24 / 09 Schummelnde Schüler

Die besten Spick-Tricks der Welt

Von Ariane Stürmer

Japaner greifen zum Gummizug, Jordanier tricksen mit Folie, Russen setzen auf präparierte Gürtel - bei Spickzetteln beweisen Schüler weltweit ein Höchstmaß an Kreativität. Eine Ausstellung zeigt die kuriosesten Varianten der Pennälerschummelei.
lesenswert 23 / 09 Matthies meint

Keiner geht mehr irgendwohin

Einst hat Britannia die Meere beherrscht, aber das liegt lange zurück. Man weiß nicht mehr genau, wann der Absturz begann, möglicherweise haben die Verantwortlichen zu viel Portwein in verriegelten Herrenclubs getrunken oder sich mit zu harten Hüten gegen den Einfluss modernen Denkens abgeschottet. Eine neue Umfrage weist aber in eine ganz andere, aktuelle Richtung: Fertiggerichte, Fernbedienungen und Interneteinkäufe lähmen die modernen Gesellschaften. Keiner geht mehr irgendwohin, in England, und damit überall.
lesenswert 22 / 09 Globalisierung ist echt pipileicht

Toll! Unsere Jugend blickt zum überwältigenden Teil optimistisch in die Zukunft. Dies erfahren wir – man hätte es sich denken können – aus der „Jugendstudie 2009“ des Bankenverbands.

Kleiner Wermutstropfen: Mit einigen Grundbegriffen unserer Wirtschaftsordnung sind die Vierzehn- bis Vierundzwanzigjährigen nicht so ganz vertraut. Das lässt sich leicht ändern, denn wer sprachlich up to date ist, kann intensiver genießen, wenn ihn die Wirtschaftskrise persönlich erreicht. Da wäre zunächst einmal die gute alte soziale Marktwirtschaft. 45 Prozent verbinden damit immerhin etwas Positives.
lesenswert 21 / 09 Hochbegabung

Gefühlte 90 Prozent aller Eltern halten ihr Kind für hochbegabt. Selbstverständlich nach Eigendiagnose.
Von Harald Schmidt

Durchaus nachvollziehbar, denn gerade in Zeiten allgemeiner Unsicherheit entsteht der Wunsch, die eigenen Gene nachträglich aufzuwerten. Aber ist wirklich jeder unausstehliche Balg, der einen DVD-Player bedienen kann, ein neuer Einstein? Häufig wird stundenlanges Kippeln mit dem Stuhl oder Herumlaufen während des Unterrichts als Zeichen dafür gewertet, dass der künftige Mozart sich in der Gesamtschule langweilt. Alles unterhalb einer Neubewertung der Relativitätstheorie scheint ihn zu unterfordern.
lesenswert 20 / 09 Der beste Kontinent der Welt

Nie zuvor ließ es sich in Europa so gut leben, nirgends sonst gibt es so viel Freiheit und Gleichheit. Trotzdem wollen viele nicht wählen. Eine Verteidigung der EU gegen ihre Kritiker – und gegen ihre Lobredner
lesenswert 19 / 09 Rollschuhe

Rock ’n’ Rolls

Vor 250 Jahren wurde der Rollschuh erfunden. Seitdem schreibt er Geschichten von Erhabenheit und aufgeschlagenen Knien.
Von Karin Ceballos Betancur

Ich war sieben Jahre alt, als ich Ende der 70er Jahre mein erstes Paar Rollschuhe zum Geburtstag geschenkt bekam. Es gibt Bilder, die dieses Ereignis dokumentieren, Fotos, die ein sehr glückliches Kind zeigen, das auf Rollen steht und strahlt. Wobei die Betonung auf „Stehen“ liegt – eine, wie sich bald herausstellen sollte, zwingende Voraussetzung für das Strahlen auf Rollen. In der Nähe unserer Wohnung gab es ein abschüssiges Stück Bürgersteig, das zum Üben geeignet schien, jedenfalls behaupteten das andere Kinder, die bereits lässig über den Asphalt glitten. Eine Weile lief alles aufrecht und glatt. Bis zu dem Nachmittag, an dem ich mit blutüberströmter Hand nach Hause gehumpelt kam. Der Nagel meines linken Mittelfingers war bei einem Sturz in der Mitte abgebrochen, das obere Stück fehlte.
lesenswert 18 / 09 Harald-Schmidt-Kolumne

Handy immer im Anschlag!

Ein paar goldene Regeln machen das unverhoffte Treffen eines Prominenten an der Käsetheke zum unvergessenen Erlebnis. Wer zögert, lässt wichtige Sekunden verstreichen, die die Berühmtheit zur Flucht nutzt.

Reich werden? Mit den Stars auf Du und Du? Unvergessliche Momente blitzschnell verewigen? – Kein Problem. Im Zeitalter von YouTube, Blog und Twitter nutzen immer mehr Menschen die Chance, unabhängig von den traditionellen Medien in Sekundenschnelle Informationen um den Globus zu jagen.
lesenswert 17 / 09 G E D E N K T A G E
Nun freut euch mal

Grundgesetz und Mauerfall: In diesem Jahr häufen sich die Gedenktage, aber die Republik findet keine Form, sie zu feiern

VON THOMAS E. SCHMIDT

Das Beste an bundesrepublikanischen Gedenktagen war immer, dass sie nicht
weiter störten. Jeder wusste, was er zu tun hatte, und das hieß für die meisten,
einen freien Tag zu genießen. Auch nach 1990 blieb das im Wesentlichen so. Aber
dieses Jahr wartet mit einer solchen Ballung von Jubiläen und Gedenktagen auf,
dass keiner mehr wegzappen kann. Sechzig Jahre Bundesrepublik, sechzig Jahre
Grundgesetz in Kombination mit zwanzig Jahren deutscher Einheit – das schafft
einen Komplex des politischen Gelingens und des historischen Glücks, an dem
niemand vorbeikommt. Sich mitzufreuen, das hieße aber auch: innerlich beteiligt zu
sein. Und das scheint in diesem Jahr das Schwierigste zu sein.
lesenswert 16 / 09 Harald-Schmidt-Kolumne

Der Vierradkoffer

Klinsi, Schweinegrippe, Daimler – ja gibt es denn gar nichts mehr, worüber sich die Deutschen freuen könnten? Doch.

Der Rollkoffer mit vier Rädern ist eindeutig auf dem Vormarsch! Auf unseren Flughäfen und Bahnhöfen sind es vor allem Frauen, die auch Gepäckteile in der Größe knapp vor dem Schrankkoffer grazil neben sich herlaufen lassen. Dies wird ermöglicht durch vier Räder gegenüber bisher zwei. Dadurch geht der Koffer gewissermaßen neben einem Gassi. Eine eindeutige Erleichterung, vor allem beim ständigen Wiederaufnehmen des Koffers in der Schlange. Zum Beispiel beim Einchecken.
lesenswert 15 / 09 DSDS-HALBFINALE

Langeweile schlägt Vorstadt-Luder
Von Peer Schader

Der Zickenkrieg ist entschieden: Im DSDS-Finale stehen Super-Stimme Sarah Kreuz und Mädchenschwarm Daniel Schuhmacher. Für Vorstadt-Vamp und Quoten-Garantin Annemarie Eilfeld kam das Aus - das Biest scheiterte ausgerechnet an einer Schlange.
lesenswert 14 / 09 Warum gibt es keinen Dresscode an Schulen?

Schuluniformen und Kleidervorschriften sind in einigen Ländern normal. Auch in Deutschland wird immer wieder über die Kleidung von Schülern diskutiert. Sollte es an deutschen Schulen einen Dresscode geben?

Von Werner van Bebber
25.4.2009 0:00 Uhr

Je länger und stärker die Sonne scheint, desto interessanter wird an den Schulen das Thema Haut. Es ist ein strittiges Thema – zumal im Hinblick auf die Körperregionen, die oberhalb der Arbeitstische zu sehen sind. Wie viel Haut lassen Mädchen und junge Frauen sehen? Wie wirken junge Männer, die die Resultate regelmäßiger Arbeit im Kraftraum im Muscleshirt ausstellen oder ihre Hosen gern ausgebeult tragen? Und wie gehen Lehrerinnen und Lehrer damit um?
lesenswert 13 / 09 Nu man bloß nich in' Tüdel geraten!
Von Bastian Sick

Schönes, flaches Norddeutschland, von Rügen bis Sylt, zwischen Förde und Harz, wo die Trecker knattern und das Bier herb schmeckt, da wird gefeudelt und gepütschert, geklönt und klamüstert, dass einem ganz blümerant wird!
lesenswert 12 / 09 Die Dreiwortsatz-Kommunikation

Martenstein beklagt, dass sein Sohn ihn mit Kurzantworten abspeist. Einziger Ausweg aus der Misere ist Biokatzenstreu

Mein Sohn ist sechzehn, er geht auf Partys. Oder sonst wohin. Freitagabend und Samstagabend ist er jedenfalls weg. Wenn ich frage, wo er hingeht, sagt er "zu dem Soundso" und nennt einen Namen. Wenn ich frage, was tut ihr denn bei dem Soundso, antwortet er: "Wir unterhalten uns."
lesenswert 11 / 09 Neue Spieler-Generation

Podolski steht für die neue Generation Spieler, die sich nichts mehr sagen lässt. Viel Geld verdienen, möglichst wenig dafür tun, eine Menge persönlichen Spaß haben und wenn einer blöd kommt, einfach ausrasten. So weit so gut. Doch bitte nicht mit dem Adler auf der Brust…
lesenswert 10 / 09 Manno, ich will ein iPhone

stern.de-Kolumnist Scheibe ist ein echter Handy-Muffel. Trotzdem möchte er jetzt doch ganz gern ein iPhone haben. Allein schon wegen der Tools und Spiele, die aus dem iPhone das kleinste NetBook der Welt machen. Auf der Jagd nach dem besten Preis landet er bei Werner in England.
lesenswert 09 / 09 Mark Spörrle fährt Schienenersatzverkehr und kommt einer Verschwörung auf die Spur
lesenswert 08 / 09 Auf der Titelseite der Winnender Zeitung vom Samstag erschien ein offener Brief der Familien von fünf getöteten Schülerinnen an Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Günther Oettinger. Den Brief im Wortlaut zum Nachlesen.
lesenswert 07 / 09 SZENEN EINER SPORTSTUNDE

Protzende Athleten und jammernde Tussis

Muffige Umkleiden, klebrige Medizinbälle, Zirkeltraining und Fallrückzieher: Kein Fach ist so beliebt und so verhasst wie Sport. SchulSPIEGEL verrät, wie sich die Doppelstunde bewältigen lässt - von der "Ich hab meine Tage"-Simulantin bis zum "Ist das heiß hier"-Angeber.
lesenswert 06 / 09 Wir sind Erkältung

Die deutschen Arbeitnehmer haben die Nase voll. Sie melden sich in Scharen krank wie lange nicht mehr. Kein Wunder: Die Finanzkrise raubt uns alle Kräfte. Und das Schlimmste daran ist: Das Schlimmste kommt erst noch.
lesenswert 05 / 09 Drei Stufen des Wahnsinns

Bio-Kost, Kreativkurse und jetzt auch noch Designer-Klamotten – was tun wir bloß unseren Kindern an? Ein Zwischenruf

Manche Eltern werden langsam wahnsinnig. Andere schnell. Bevor das Kind
überhaupt geboren ist, geht’s schon los: Wird es klug genug, gesund, schön, ein
Anwalt oder doch lieber Schriftsteller? Schließlich ist man verantwortlich, kennt
die Härten der Gesellschaft und was für Gräuel sie uns antun kann. Das will man
den Kleinen ersparen. So nimmt der Wahnsinn seinen Lauf. Er kommt leise,
stufenweise, hereinspaziert: Stufe eins.
lesenswert 04 / 09 Kriiiiiiiieeeeeeeeeek
Sogenannte interaktive Whiteboards sollen die Tafel ablösen. Ein Nachruf

Stumm hängt sie in der Ecke, ihr Grün etwas matt, die Flügel eingeklappt, als würde sie schmollen. Grund hätte sie, keiner interessiert sich an diesem Mittag für die Tafel. Im Mittelpunkt steht eine neue Diva: das interaktive Whiteboard, mit angeschlossenem Beamer und Computer – willkommen an Bord der Enterprise.
lesenswert 03 / 09 Ein Kritiker sieht rot

Die gute Nachricht vorweg: In einer Woche ist es vorbei mit der vierten Staffel der RTL-Dschungelshow "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus". Ab jetzt folgen allerdings nur noch schlechte Nachrichten.
lesenswert 02 / 09 2009

Man kann es dem Jahr 2009 gar nicht hoch genug anrechnen, dass es überhaupt gekommen ist. Wohl selten wurde ein Jahr schon vorab derart madig gemacht, ja geradezu als Annus horribilis verteufelt.
lesenswert 01 / 09 Alltag in der Krise

Aus, vorbei, alles zu spät. Der Eisschwund im Nordmeer, so meldeten Geowissenschaftler dieser Tage, ist nicht mehr rückgängig zu machen, und wenn kein Wunder geschehe, dann verwandele sich das Eismeer in eine warme Brühe. Erstaunlich nur: Die Katastrophenmeldung vom Wärmeschock im Arktischen Ozean verschwand ebenso schnell aus den Schlagzeilen, wie sie hineingeraten war. Andere Weltnachrichten überlebten deutlich länger. Zum Beispiel die neue Eiszeit zwischen Boris Becker und seiner entflohenen Verlobten. Oder noch ein Dauerbrenner: Die glücklich abgeschmolzenen Pfunde der Sängerin Mariah Carey.
lesenswert 07 / 08 Apokalypse bitte jetzt und sofort!

Alles hat ein Ende, nur der Pessimismus boomt - und ist dabei ganz schön cool. Er hat in diesen Tagen nur wenige Fürsprecher, viele Gegner und keine gute Presse: der Pessimismus.
lesenswert 06 / 08 Abschleppseil unterm Christbaum

Heutzutage, da die Männer in Alltagsdingen gutwillig sind oder zumindest vage erahnen, dass man Gutwilligkeit von ihnen erwartet, heutzutage also müssen sie sich auch noch um die Auswahl der Weihnachtsgeschenke kümmern. Na gut, nicht ganz allein, aber sie müssen mitdenken, das läuft auf dasselbe hinaus: Man behelligt sie mit Dingen, für die sie nicht geschaffen sind. Als ob sie sonst nichts zu tun hätten.
lesenswert 05 / 08 Unterhopft zur Gammelfleischparty

Beim Gammelfleisch ist bekanntlich alles im grünen Bereich. In gewissem Sinne ist es sogar ein Jungbrunnen: Wer davon isst, wird nicht alt. Jedenfalls haftet dem Wort "Gammelfleischparty" wenig Lebensfrohes an. Doch tatsächlich bezeichnet das morbide Etikett eine beliebige Feierlichkeit von Menschen über 30 Jahren, unabhängig vom Alter des Grillgutes. Es ist das "Jugendwort des Jahres".
lesenswert 04 / 08 Deutch ins Grundgesätz!

Die deutsche Sprache soll ins Grundgesetz aufgenommen werden, hat die CDU beschlossen. Bastian Sick wundert sich: Ist das Grundgesetz denn gar nicht in deutscher Sprache verfasst? Und wird man jetzt bestraft, wenn man etwas cool findet?
lesenswert 03 / 08 VERSTEHEN SIE HAAS?

Abwandern statt Rumgammeln

Haben Sie auch Ärger mit den Kindern, der faulen, Videospiele daddelnden, StudiVZ-süchtigen Brut? Rat bei der Erziehung weiß überraschend die Bahn: Sie sitzt die Probleme nicht aus - sie setzt aus. Da haben alle was davon. Demnächst sogar die Rentner.
lesenswert 02 / 08 Gennse Ulbrichdn noch? Sähnse!

In der Pisa-Studie haben die Sachsen diesmal die Nase vorn. Doch mit dem Image ihres Dialektes steht es nicht zum Besten. Dabei sind die Sachsen nach Meinung des Leipziger Autors Wolfgang Schütte besonders „helle un heeflich“.
lesenswert 01 / 08 Showorchester Ungelenk

Früher umarmten sich Profis nach Toren, heute werden Wappen geküsst, Schuhe geputzt, Raketenwerfer geschultert und mit den Händen Friedenstauben geformt. Da fragt sich der Fan und "11 FREUNDE"-Autor Philipp Köster: Sind wir noch beim Fußball oder schon in der Theater-AG?

Letzte Änderung am Montag, 8. April 2013 um 18:08:30 Uhr.