In einem offenen Brief wenden sich die RHS-Schülersprecher an den Kultusminister des Freistaates Sachsen, Prof. Wöller. Anlass ist die Kürzung im Ganztagsbereich als auch der Ausfall regulärer Unterrichtsstunden.
Offener Brief vom 04.12.2008
Schülervertreter der RHS Markkleeberg
Gymnasium Markkleeberg
Mehringstraße 8
04416 Markkleeberg
Herr Prof. Dr. Wöller
PF 00910
01079 Dresden
Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Wöller,
an vielen Schulen herrscht das gleiche, leidliche Problem: es fallen in großem Maße Unterrichtsstunden aus, weil den Lehrern zu wenig Stunden zur Verfügung stehen.
Allein an unserer Schule müssen Angebote und Leistungen der Ganztagsschule auf der Strecke bleiben, nützlicher Förderunterricht fällt weg und benötigte Vertretungsstunden gibt es nicht, wenn doch, dann meist auf Kosten anderer Stunden, Schüler oder Lehrer.
Sogar in der Oberstufe fallen wochenlang zum Teil Hauptfächer aus, da im Falle von krankheitsbedingten Ausfall von Lehrern etc. der Unterricht aufgrund mangelnder Lehrerstunden nicht vertreten werden kann.
Soll das wirklich der Schulalltag 2008/2009 sein und ist das der richtige Weg zum Abitur? Mangelt es dem Freistaat an Geld? Gerade in dem Moment, wo doch der PISA-Test das sächsische Bildungssystem scheinbar so lobt, soll schon wieder die gefürchtete Rückwärtsbewegung einsetzen?
Unserer Meinung nach ist eine derartige Situation nicht akzeptabel und bildet keinesfalls eine Basis für eine fundierte Bildung, welche nicht nur Schüler sondern auch Eltern und Lehrer erwarten.
Wir Schüler bitten Sie schnellstmöglich Stellung zu nehmen und Lösungen anzubieten.
Im Namen der Schülerschaft der Rudolf-Hildebrand-Schule






