Zwölf junge Rumänen besuchen derzeit Deutschland und unsere Schule. Sie gehören zu den Besten ihres Landes im Fach Deutsch und haben organisiert vom pädagogischen Austauschdienst der Kultusministerkonferenz nun die Möglichkeit, die deutsche Sprache sowie Land und Leute kennenzulernen. Daraus könnte sich eine richtige Tradition entwickeln. Deshalb:

Trommeln für Rumänien

Warum sind wir hier?

Nur zwölf Schüler/innen aus ganz Rumänien wurden sorgfältig ausgewählt, um diese einmalige Erfahrung zu erleben. Nach zwei anstrengenden Reisetagen mit dem Zug war es soweit. Obwohl wir am Anfang mit den neuen Verhältnissen nicht vertraut waren, haben uns unsere Gasteltern und -geschwister geholfen, uns schnell hier einzuleben.

Wir sind hier drei Wochen lang. In dieser Zeit lernen wir am Rudolf-Hildebrand-Gymnasium und nach dem Unterricht haben wir ein abwechslungsreiches und spannendes Programm, wobei wir viel Neues ausprobieren. Durch die Hospitationsstunden konnten wir Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen beiden Ländern herausfinden, unser Deutsch verbessern, und dabei ein bisschen für Rumänien werben, den unser Land ist leider noch vielen fremd.

Bisher haben wir ein paar Tagesausflüge gemacht. Besonders hat uns die Landeshauptstadt Dresden mit ihrem prunkvollen Barock – Ensemble gefallen, aber auch Leipzig hat gemütlich und freundlich auf uns gewirkt. Jeder Tag war anders als die anderen, weil die kleine Stadt Markkleeberg verschiedene Freizeitmöglichkeiten anbietet. Das absolute Highlight war das Paddeln, obwohl das Wetter nicht mitgespielt hat :-).

Diese drei Wochen werden wir in Erinnerung behalten, besonders weil wir unheimlich gut von unseren deutschen Partnern aufgenommen wurden.

Man sagt, man sieht sich zweimal im Leben, so hoffen wir, unseren neuen Freund/in auch im nächsten Jahr hier in Markkleeberg begrüßen zu können.

Radu-Gheorge Hotea