Anfang Oktober 2011 stellte der Vorsitzende der Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik (GZL), der Schriftsteller Ralph Grüneberger, im Haus des Buches das von ihm entwickelte Projekt "Willkommen und Abschied ..." – einen Gedichtwettbewerb für Schülerinnen und Schüler aus Leipzig und den Umgebungsstädten Markkleeberg, Markranstädt, Schkeuditz, Taucha und Zwenkau vor.
Ansprechen will die Lyrikgesellschaft Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahre. Gefragt wird, wie sie Mobilität erleben. Bereits nach der Grundschulzeit hat für viele von ihnen die Mobilität mit einem längeren Schulweg begonnen. Wie geht die junge Generation nun mit dieser Unrast und Hektik um? Und ist für sie nicht Geschwindigkeit längst ein fester
Begriff für den Datenfluss?
Bis März 2012 können sich noch Schülerinnen und Schüler in Gedichtform dazu äußern und bis zu drei Texte bei der GZL einreichen. Die besten lyrischen Arbeiten werden prämiert und alle Wettbewerbsteilnehmer werden im Juni zu einem Lesefest eingeladen.
Bewertet werden die eingereichten Beiträge von einer prominent besetzten Jury in zwei Kategorien, einmal für das Alter der 14- bis 16-jährigen, zum anderen für all jene, die älter als 16 Jahre sind.
Die ersten Preisträger beider Kategorien erhalten von der Sparkasse Leipzig jeweils 500 €. Der 2. Platz wird mit je einem Fahrrad der Leipziger Firma „Rücktritt“ ausgezeichnet. Mit weiteren Preisstiftern ist die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik im Gespräch. Fest steht bereits, dass die Leipziger Verkehrsbetriebe je einem Gewinner der vorderen Plätze drei Monate freie Fahrt im öffentlichen Personennahverkehr ermöglichen.
Ein Novum ist der Gruppenpreis: Die BMW Niederlassung Leipzig bietet der Schule aus Leipzig oder Umgebung, deren Schüler sich mehrheitlich beteiligen, eine Werksbesichtung für bis zu 30 Personen an.
Weitere Informationen
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