Unsere Klassenfahrt 2008 nach Lubmin am Greifswalder Bodden (Ostsee) war die schönste überhaupt.
Am Montag mussten wir zeitig aufstehen, denn unser Zug fuhr schon kurz vor um Sieben in Leipzig ab. Doch die Reise war trotzdem angenehm, obwohl es dann gegen Mittag etwas heiß wurde. Deshalb freuten wir uns auch besonders, dass direkt hinter dem Hotel der Strand lag. Und was war da passender, als eine Erfrischung in den algenfreien Ostsee ?! Den Rest des Tages verbrachten wir am Strand, bis dreiviertel elf durften wir noch draußen spazieren gehen und das Meer und den Sonenuntergang genießen.
Der Dienstag war wieder ein Strandtag, nachdem er für alle Freiwillige mit Yoga, wie jeden Morgen, begonnen hatte. Frau Halbrock und Herr Heckel saßen im Strandkorb, die Schüler auf Handtüchern im Sand. Außerdem badeten wir natürlich auch, doch es war schon etwas kühler und nicht mehr so angenehm wie am Tag vorher. Dennoch wurde uns die Zeit nicht lang, man konnte ja Beachvolleyball und Fussball spielen oder im Supermarkt einkaufen gehen.
Abends kam sogar noch die Polizei vorbei, denn ein Junge von nebenan war bei uns die Regenrinne hochgeklettert und deshalb wegen Hausfriedensbruch angezeigt worden.
Am nächsten Tag war eine Fahrradtour angesagt und auf pannenanfälligen Mountainbikes radelten wir ins Fischerdorf Freest. Unterwegs hatte Fredi einen Platten und bei Franzi fiel das Vorderlicht ab. Endlich in Freest angekommen, gab es frische Fischbrötchen und Pommes zum Mittagessen. Auf dem Heimweg hatte Fredi noch einen Platten, aber trotzdem kamen wir nachmittags wieder im Hotel an, nachdem wir uns tapfer gegen Regen und Wind geschlagen hatten.
Am Donnerstag ging es gegen Mittag los zum Atomkraftwerk Lubmin, es war dort im Großen und Ganzen sehr interessant, denn ein Atomkraftwerk von innen sieht man ja sicherlich nicht jeden Tag! Als wir zurückkamen, gab es auch bald Abendessen, an diesem Abend Gegrilltes. Ein Lagerfeuer war auch vorhanden und so saßen wir noch lange ums Feuer und grillten Marshmallows über der Glut.
Am Morgen des letzten Tages waren die meisten ganz schön müde, denn die vorangehenden Nächte waren wohl eher kurz gewesen ...
Unsere tolle Klassenfahrt war bis zum Ende spannend: Kurz vor Berlin konnte der Zug nicht weiterfahren und wir kamen deshalb eine Stunde zu spät in Leipzig an!
Alle wären gern noch länger in Lubmin geblieben und wir können das "Schawi Sport- und Jugendhotel" herzlichst weiterempfehlen.
Olga Chemnitzer






