Transport is the lifeblood of a city – Transport, das Lebenselixier einer Großstadt

Nach 17 Stunden Busfahrt, 2 Fahrerwechseln, 4 Grenzübertritten, einer zweistündigen Fährfahrt und 5 Pausen kamen 35 Schüler plus 3 Lehrer mehr oder weniger geschafft am Nullmeridian im Londoner Stadtteil Greenwich an. Bereits an diesem Punkt der Reise begannen die ersten Schüler mit der Recherche zu ihrer Studienarbeit, andere nutzten die kurze Pause zum Regenerieren.

Anschließend nahmen die Gastfamilien die hungrigen Schüler in Empfang, wobei die Spanne von mütterlicher Fürsorge mit entsprechendem kulinarischem Genuss bis zum Verzehr im Jugendherbergsstil auseinander ging.

Der nächste Tag versprach ein volles und vielversprechendes Programm. Einer dreistündigen Stadtrundfahrt folgte der Besuch des „Globe Theatre“ mit der Komödie „As you like it“ nach William Shakespeare. Zwischen den zwei Ereignissen blieb den Hildebrandianern Zeit zum Einkauf von ersten Mitbringseln. Auf der zweistündigen Fahrt vom Zentrum zum Ortsteil Morden, in dem wir mit unseren Gastfamilien wohnten, kursierten mehrere Gerüchte über einen eventuellen U-Bahn- Streik an den kommenden zwei Tagen. Genau an den beiden Tagen, an denen unsere Gruppe das Primat auf ihre Nachforschungen zu den unterschiedlichsten Themen legte, machte uns eine Tube-Gewerkschaft einen gehörigen Strich durch die Rechnung.

Leider bestätigten sich diese Gerüchte, was wir mit einem erheblich höheren Verkehrsaufkommen am nächsten Morgen zu spüren bekamen. Bei unserem ersten Termin (den wir natürlich erst verspätet erreichten), einem Workshop im „Globe“, lernten wir das Theater im Shakespeareszeitalter kennen.

Da es sich lediglich um eine streikende Gewerkschaft handelte, herrschte große Unsicherheit über die möglichen Verbindungen. Der erhöhte Buseinsatz konnte uns nicht trösten, da die Straßen ohnehin schon überfüllt waren.
Wer mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht vorwärts kam, nutzte diesen Tag um die Stadt zu Fuß zu erkunden. Ob „Tate Modern“, „London Dungeon“, das Stadion des FC Chelsea oder „Tower of London“ – für jeden fand sich ein passendes Tagesprogramm.

Für diejenigen, die am vorherigen Tag noch nichts für ihre Studienarbeit getan hatten, bot sich am letzten Tag die Chance dem Arbeitsauftrag nachzukommen. Hier wurde zu den unterschiedlichsten Themen recherchiert: „ Observatorium Greenwich“, „Londoner Nahverkehr“, „ Churchills Außenpolitik“ oder aber auch sportliche Themen wie „ Das alte und neue Stadion von Arsenal London“ sind nur eine Auswahl der interessanten Inhalte.

Mit schweren Beinen stiegen letzten Endes wieder alle 38 Mitgereisten in den Bus ein und traten die Heimreise in den Abendstunden an.

An dieser Stelle bleibt uns der Dank an die begleitenden Lehrer Frau Schenderlein, Herr Mallast und Herr Peltzer sowie den organisierenden Lehrern Frau Hänßgen und Frau Ambrosch.


Stefan Martin, Martin Kruppa


Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.