10.Tag
Nach einer kurzen, für den ein oder anderen auch sehr aufregenden Nacht, hieß es heute Abschied nehmen. Einige Tränen floßen auch, spricht doch für sich.
Einen Dank an alle Beteiligten, vor allem an die Gasteltern, die ihre adoptierten Kinder kaum sahen, aber trotzdem immer für sie da waren, in allen Situationen.
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9.Tag
Vorletzter Tag des deisjährigen Schüleraustausches. Zunächst standen die Projektpräsentationen im Mittelpunkt, in den verschiedenen Arbeitsgruppen sollte ja erarbeitet werden, wie sich die Schüler beider Länder zukünftig den Geschichtsunterricht vorstellen. Nun ja, fassen wir es kurz, es wird wohl alles so bleiben, wie es ist. Was nicht unbedingt an mangelnder Veränderungsbereitschaft, sondern vielmehr an der Fähigkeit zu präsentieren liegt. Vielleicht auch an den Ideen, im Grunde waren sich beide Seiten relativ einig, es kann so bleiben, wie es ist.
Anschließend gab es gleich noch passenderweise eine Geschichtsstunde hinterher, der Besuch des Völkerschlachtsdenkmal stand auf dem Programm. Und da man nun schon einmal durch das Treppensteigen richtig warm war, konnte man das Paddeln auf dem Cospudener See locker angehen. Was nicht ganz einfach war, den die Windverhältnisse verlangten doch einiges ab.
Der Abschlussabend wurde etwas stürmisch, sodass etwas improvisiert werden musste, die Auswertung der Foto-Rallye erfolgt in den nächsten Wochen per Datenaustausch.
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8.Tag
Nach zwei Unterrichtsstunden stand heute ein Ausflug ins Grüne an: Mittlerweile präsentiert sich die Braunkohle so und so war die Fahrt in den Tagebau nicht nur mit einem Blick auf die Kohle verbunden, sondern auch auch auf rekultivierte Landschaften. War ja nicht immer so. Die mitgereisten Schüler interessierte das Ganze nicht so, ist auch schwer, sich zwei Stunden bei sommerlichen Temperaturen regionale Geschichte anzuhören. Hauptsache, das iPhone funktioniert. Der Strom kommt ja aus der Steckdose.
Am Nachmittag war Sightseeing der besonderen Art angesagt, die Markkleeberger Schüler führten ihre Gäste durch die Stadt, was sie ihnen gezeigt haben, wissen wir nicht genau. Ergebnisse der Stadtrallye gibt es erst morgen im Bild zu bestaunen.
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7.Tag
Zweiter Tag für alle Austauschschüler an der RHS. Im Blickpunkt zunächst Projektarbeit: Wie könnte Geschichte, vor allem der Geschichtsunterricht in Zukunft aussehen? Nach anstrengender Kopfarbeit ging es anschließend ins Panometer, "Amazonien" schauen. Um dann gleich etwas im Element zu bleiben und den Zoologischen Garten zu besuchen. Genügend Zeit, um Elefant, Tiger und Co. zu bestaunen.
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6.Tag
So schnell geht´s. Eben gerade noch waren wir in Epe, nun sind die Holländer schon bei uns.
Ein volles Programm wartet auf unsere Gäste wie auch auf unsere Austauschschüler: Panometer, Zoo Leipzig, Besuch des Tagebaus Schleenhain, Völkerschlachtdenkmal, Sightseeing, Kanutouren, und und und.
Impressionen
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5.Tag
Letzter Tag des Schüleraustausches: Um 08:00 hieß es "tot ziens" und für einige war das schon mit etwas Wehmut verbunden. Aber ein kleiner Trost, in genau 59 Tagen heißt es schon wieder "Goedendag!".
Die Rückfahrt verlief für einen Freitag optimal, kein Stau, sodass wir bereits 16:00 wieder in Markkleeberg ankamen.
Impressionen
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4.Tag
Vorletzter Tag mit noch einmal einige Anstrengung für unsere Schüler: Erste Stunde - Englisch-Test für alle, Gerüchten nach sollen die deutschen Austauschschüler besser als die Einheimischen abgeschnitten haben, naja, war vielleicht der Gästebonus für uns. In den anschließenden Präsentationen zum Thema "Brasilien und seine Wunschregierung" demonstrierten die Schüler eindrucksvoll, dass sie alle Counterstrike-Spiele aus dem FF beherrschen: Strategie und Taktik ihrer demokratischen Ansätze standen dem in nichts nach. Zum Glück alles bloße Planspielerei.
Am Nachmittag stand die wohl außergewöhnlichste Sportstunde auf dem Programm: Degen, Kletterwand und Mountainbikes hießen die Sportgeräte, die alles abverlangten, das Ganze drei Stunden lang. Entsprechend fertig präsentierten sich die meisten zum abschließenden Barbeque.
Impressionen
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3.Tag
Amsterdam - wohl eine der verrücktesten Städte der Welt, so sehen es wohl auch die meisten Schüler. Zunächst ein kleiner, aber feiner Stadtrundgang, über die Grachten, vorbei an schiefen Häusern, Rembrandts Wohnhaus, diversen Coffee Shops und dem "Red Light District" (sorry, liebe Eltern, aber das ließ sich leider nicht vermeiden, in Amsterdam zumindest nicht). Schuhtechnisch waren nicht alle up to date, aber Amsterdam ist ja bunt und vielfältig und da passte das schon wieder. Und wer es in Zukunft sein wollte, nutzte die anschließende Freizeit zu einer ausgiebigen Shopping-Tour (die Tüten der mitreisenden Herren waren zum Teil sogar voller).
Amsterdam geht natürlich nicht ohne Anne Frank und somit konnten sich unsere Schüler, von denen viele das Tagebuch gelesen hatten, im Anne-Frank-Haus von den beengten Wohnbedingungen beeindrucken lassen.
Als Nachschlag gab´s die Multi-Kulti-Stadt noch einmal bei Nacht, das noch vorhandene Kleingeld soll bei diversen Burger-Ketten geblieben sein.
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2.Tag
Zweiter Tag - erster Tag in der Schule. Am Morgen galt es sich mit Vorurteilen auseinanderzusetzen, Bilder zu bestätigen oder im Mehrheitsfall zu zerstören, die man gegenseitig voneinander hat. Auffällig, die Klischees haben sich gewandelt, allerdings nicht in allen Fällen, wie die Bilder beweisen.
Gruppenarbeit war anschließend angesagt, es geht um Strategie und Taktik, hochaktuell: Wie manipulierbar ist ein Volk oder wie erreiche ich die Macht in einem Staat? Die Ergebnisse unserer Möchtegern-Diktatoren werden wir am Donnerstag präsentiert bekommen.
Der Nachmittag fand, dem Wetter entsprechend, im Freien statt, und wir bekamen einen kleinen Eindruck, wie die Niederländer ihr Land für die neuen Herausforderungen fit machen: Immerhin liegen 50 % der Niederlande unter dem Meeresspiegel. Epe dürfte da mit seinen 140 m Höhe schon fast einen Arche-Status inne haben. Deiche, Polder und Kanäle durchziehen das Land und sollen somit dafür sorgen, dass das kühle Nass dorthin fließt, wo es hin soll.
Die Tour fand, auch wieder typisch für die Einheimischen, per fietsen (= Fahrräder) statt. Die sind zwar zahlreich vorhanden, allerdings, wenn dich das Fahrrad mitten im Wald verlässt, bist du verlassen. Der ein oder andere kann ein Lied davon singen und durfte auf dem Gepäckträger die Aussicht genießen. Was immerhin in den Niederlanden offiziell erlaubt ist, in Deutschland würde das wohl sogar den Führerschein kosten, sofern man einen hat.
Impressionen
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1.Tag
Gute Fahrt im Vier-Sterne-Bus, genügend Beinfreiheit war auch gegeben. Gut, in einem 50 Sitze-Bus verirren sich 25 Schüler leicht.
Überpünktlich angekommen, fast eine halbe Stunde zu zeitig, bedeutete Warten auf die Gastgeber. Das jedoch mit spürbarer Vorfreude, je näher die Uhr auf 17:00 rückte, um so nervöser wurden unsere Austauschschüler. Hatte fast etwas von Speed Dating. Nachdem auch der Letzte bemerkte, dass er vor der falschen Tür wartet, hatten dann alle ihre Gasteltern und -schüler gefunden und sich eine Menge zu erzählen. Man hatte fast das Gefühl, irgendwie kennen sich die Schüler schon ewig.
Impressionen
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