Blog intern
Donnerstag, 19. August 2010 - 21:57 Uhr
Im Dialog mit Trialog
Eins, zwei, drei beteiligte Parteien. Schüler, Lehrer, Eltern, wie immer und wie es sich bewährt (hat) und natürlich anbietet an einer Schule, sitzen in der Trialoggruppe.
Dass es sie gibt wissen die wenigsten, was sie machen nahezu keiner.
Unsere Schule hat, wie die meisten anderen auch, ein Schulprogramm. Also eine schriftliche Form der Grundidee unseres Gymnasiums, unserer Wünsche und Visionen und deren Umsetzung. Wer es noch nie gesehen hat, wird auf unserer Homepage fündig. Damit diese Vorstellungen und Grundlagen immer auf dem neusten Stand bleiben, rauchen zehn oder elf Mitgliedern monatlich die Köpfe. Formulierungen, Erneuerungen, Vorschläge. An möglichst alles wird gedacht und so viel wie möglich eingearbeitet.
Wir hoffen auf weitere gute Erfolge.
Das Programm zu lesen lohnt sich, versucht es!
Dienstag, 10. August 2010 - 20:22 Uhr
Blog zum Block
Schon fast vergessen und jetzt doch zurück. Meine Sommerpause hat schon im Frühling begonnen und sich ein bisschen hingezogen, aber jetzt wird wieder mitgemischt.
Die ersten zwei Tage sind geschafft und trotzdem ist alles noch ziemlich aufregend.
Besonders die neue Stundenregelung wird immer noch sehr kontrovers diskutiert, aber die erhitzten Gemüter scheinen einigermaßen besänftigt, weil eine halbe Stunde zum durchatmen schon nicht schlecht ist, weil drei Fächer am Tag eigentlich auch genügen.
Es wird ein bisschen weniger gerannt und gerufen, orientierungslose Neulinge leben wieder ganz ohne Zeitdruck im Nacken und ein bisschen Pause gönnt man auch den Lehrern gern.
Treten wir dieser Neuerung also vorerst positiv gegenüber und sehen wie es weitergeht.
Sonntag, 25. April 2010 - 13:20 Uhr
Literatur erlebt
Integration, Gleichbehandlung, Leben mit Geschichte, selbstverständlich ,oder ?!
Vom erschreckenden Gegenteil konnte uns Günter Wallraff überzeugen. Es ist alles nicht so einfach wie es scheint und "Andere" spielen in der Gesellschaft in einigen Teilen Deutschlands eben doch auch immernoch eine "andere" Rolle.
Definitiv hat es wachgerüttelt. Ein Mann, der nicht wegschaut, sondern selbst erleben will, wovor viele die Augen verschließen.
In Buch und Film bringt er, seit Jahren sehr erfolgreich, seine Erlebnisse zum Ausdruck.
Wir hatten die einmalige Gelegenheit mit ihm ins Gespräch zu kommen und alle Fragen zu klären.
Wie man zu einer solchen Arbeit kommt, ob man die Leute nicht manchmal schütteln möchte, um sie in die Realität zurück zu holen, ob man sich manchmal wünschte wieder man selbst zu sein, sich die Maske herunter zu reißen und zu sagen: "Ich bin einer von euch!".
Dabei sollten doch alle zu UNS gehören.
Vielen Dank für diese Möglichkeit, vielen Dank Günter Wallraff.
Montag, 12. April 2010 - 15:57 Uhr
Freizeitbeschäftigung Mindmap
Es wird Frühling, die RHS steht für gute Bildung und mein Blog leidet schrecklich unter ausgiebigen Ferien. Nicht, dass unser Schulgespenst mich in der Aktualität überbietet.
In der Schule geht es gerade in den Endspurt und die Sommerferien rücken immer näher.
Der methodenvielfälige Lehrer hat für die letzten ausstehenden Noten übrigens eine grandiose Idee.
Eine kreative Arbeit. Diese wird zu Hause erledigt und der glückliche Schüler hat für dieses Referat, Plakat, diesen Film und diese Plastik auch gut und gerne drei Wochen Zeit.
Leider scheint mit den grünen Blättern auch diese Idee überall zu sprießen.
Hier spreche ich aus den Herzen der Schüler, die gerne auch mal ein bisschen Frontalunterricht genießen.
Neue Methoden sind gleichbedeutend mit Schülern, die an ihre kreativen Grenzen stoßen.
Also holt die Buntstifte raus, Mindmap ist der neue Polylux und selbstgemachte Filme besser als Konserve.
Montag, 8. März 2010 - 14:54 Uhr
Engagement und Unterhaltung
Überall steht es geschrieben und überall regt es zum Nachdenken an.
Eine Gespräch zwischen kritischen Schülern und sich kritisiert gefühlten Lehrern. Bei dem Treffen der Schülerzeitungsredakteure, Lehrer und einiger anderer Schüler ging es um die umstrittenen Artikel in unserem Querdenker.
Wer sie gelesen hat weiß genau, warum Schüler dringend ein Sprachrohr suchen und sich viele Lehrer ungerecht beurteilt fühlen. Vielleicht gerade die, die es nicht betrifft..
Nun scheint diese Form des Gesprächs nicht unbedingt etabliert an unserer Schule und Schüler wie Lehrer waren überrascht, erfreut und hoffen auf eine baldige Wiederholung dieser Gesprächsrunde.
Im Vordergrund steht für mich aber vielmehr die Zusammensetzung dieser Gruppe.
Lehrer wie Schüler waren alle an der Diskussion beteiligt als der Artikel erschien und wussten sich genau zu positionieren. Nun, da es an dass Finden von Lösungen, an das Bearbeiten der Probleme geht, minimiert sich diese Gruppe schlagartig. Die Meinungen bleiben geteilt und was damit ebenfalls bleibt ist ein nichtausgesprochenes Problem.
Wenn es Schülern aus Angst nicht möglich ist den Lehrer um beispielsweise eine Transparenz der Bewertung zu bitten, ist das ein großes Problem, dem man sich zweifelsohne widmen muss.
Aber gelöst werden kann es nicht von einer Hand voll Schülern und Lehern,sondern nur von uns allen.
Was stört, kann verändert werden,, wenn wir zusammen arbeiten. Ein stillenes Aufregen und Anonymität, ein "Sich-nicht-zuständig-fühlen", helfen uns hier wenig weiter.
Sonntag, 31. Januar 2010 - 11:42 Uhr
Fit gemacht für große Taten
Unseren Klassensprechern haben zwei Tage lang die Köpfe geraucht.
Neue Ideen, Anregungen, innovative Gedanken und ganz viel Tatendrang zeigten sich zum Klassensprecherworkshop in der letzten Woche.
Vor allem den "Kleinen" fiel es erstaunlich leicht sich alle Wünsche von der Seele zu sprechen.
Erlerntes und Erarbeitetes wird von allen hoffentlich so schnell wie möglich umgesetzt und wir freuen uns alle auf ein erfolgreiches Jahr.
Dienstag, 19. Januar 2010 - 13:43 Uhr
Parteien und Schule
Nach einer viel zu langen Wartepause kommt nun gleich ein heikles Thema "auf den Tisch".
Ein Brief und Werbematerial gingen heute bei der Schülervertretung ein.
Ein Brief von einer Partei des Landtags, der NPD.
Politik und Schule lassen sich ohne Frage gut vereinen. Aufklärung, Wissen, Unerrichtsstoff, aber politische Werbung? Verbunden mit der Tatsache ,dass ein Großteil ( der allergrößte Teil) unserer Schüler noch nicht einmal wählen darf ?
Für ein besseres Bild möchte ich eine kurze, aber pregnante Passage zitieren:
"Wer mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht,der merkt, daß die letzten Wahlen zwar einen Regierungswechsel, aber keinen Politikwechsel gebracht haben.Vorher regierten CDU und SPD unser Land kaputt, heute tun es CDU und FDP. Sie wollen und können politisch nicht mehr gestalten, sondern sie verwalten nurnoch die selbstverschuldete Krise. Und vor allem betreiben die Bonzenparteien nicht mehr Politik für die Mehrheit unseres Volkes, sondern nur noch für Ausländer, das Ausland und das Großkapital."
Dies ist nur ein Auszug und der Inhalt spitzt sich noch weiter zu.
Nich nur ,dass ich die Inhalte dieses Schreibens unhaltbar finde, sondern es ist auch die Tatsache, dass politische Werbung dieser Art an Schüler und Schulen versendet wird.
Montag, 21. Dezember 2009 - 18:19 Uhr
FERIEN !
Keine Kritik, keine Idee, nichts Neues ...
schlicht und einfach allen ein wunderschönes, besinnliches Weihnachtsfest mit vielen Geschenken und viel Schnee.
Und natürlich einen guten Rutsch in das neue Jahr
2010!!!!!
Dienstag, 15. Dezember 2009 - 21:26 Uhr
klug, klüger, Sachsen?
Sachsen ist das einzige Bundesland mit einer so hohen Anzahl an Wochenstunden. Und das einzige Bundesland mit der neuen Oberstufenverordnung.
Unseren 12er steht es nun bald bevor, während alle anderen gespannt auf das Ergebnis warten.
In der fünften Klasse eine Fremdsprache wählen, in der achten Klasse ein Profil und trotz aller Spezialisierungen mit allen Fächern durch das Abitur?
Ohne Frage ist die Allgemeinbildung breit gefächert.
Aber sollte man nicht seine Schwächen mit seinen Stärken kompensieren und nicht nur ausgleichen ?
Warum überall an der Oberfläche kratzen ,anstatt tiefschürfender, effektiver und vorallem schülerfreundlicher in weniger Fächern zu arbeiten ?
Fragen über Fragen ..
Warten wir auf die Resultate, drücken wir die Daumen und hoffen auf eventuelle Änderungen.
Dienstag, 8. Dezember 2009 - 19:36 Uhr
Wenn man das Papier vergisst..
Anscheinend ist unsere Schule offiziell als Grundfläche für Graffiti deklariert worden.
Wie unschwer zu übersehen war, wurde nun unsere Eingangstür "verschönert".Riesige silber-weiße Buchstaben zeigten deutlich Stellung.
Aber hat das denn etwas bei uns zu suchen ?
Ich möchte diese Tat keinem Schüler unserer Schule unterstellen und hoffe, dass sich diese Vermutung bestätigt.
Alles andere würde mich nicht nur traurig, sondern auch nachdenklich stimmen.
Seine Grenzen auszutesten ist das eine, aber das hier ist eine Sache, bei der man sich nur an Kopf greifen kann.
Was verspricht man sich von einer solchen Aktion ?
Daran lässt sicher der Grad an Coolness und Courage ganz sicher nicht messen.
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Letzte Änderung am Montag, 16. August 2010 um 13:38:37 Uhr.



