Tag der offenen Tür
Erlebnisbericht der Lateiner ...
Wie schnell doch ein Jahr vergehen kann ... und schon ist wieder ein Tag der offenen RHS - Tür vorbei. Wie immer dauerten die Vorbereitungen viel länger als die Ereignisse am Tag selbst.
Da wurde am Freitag unter Federführung von Frau Leimbach der Raum C 13 lateinhübsch gemacht für interessierte Fünftklässler und deren Eltern, aber auch für neugierige Besucher, viele jetzige, einige ehemalige Lateinlerner.
So konnte dann am Samstag eine große Auswahl an Lateinmaterialien präsentiert werden, die Auskunft über unsere Arbeit im Fach Latein gab.
Bereichert wurde die kleine Exibition der Schülerarbeiten in Form von Heftern, Arbeitsheften, Materialien, die im FVU Burg und Wasser entstanden sind oder aus dem Unterricht heraus, wie die tolle Leistung der LEGO Spezialisten, die ein Aquädukt gebaut hatten, der das Wasser direkt in die Thermen einleitet oder die modernen Varianten des Narziss und Echo Mythos, die durch Lateinschüler der Klassen 8 angefertigt worden waren. Gerade die richtige Portion Würze und Lebendigkeit ....
Ja, ja, die moderne Technik hat auch schon Einzug in das altehrwürdige Fach Latein gehalten ... Frau Schreiber zeigte per Notebook und Beamer Szenen aus Pompeji, während Frau Czaja fleißig filmte, so dass unsere Werke der verschiedensten Genres - auf Bildern bzw. Film gebannt - für die Nachwelt erhalten bleiben.
Neben den oben schon genannten Kolleginnen stand auch unsere Fachkonferenzleiterin Latein Frau Hoffmann den Eltern Rede und Antwort.
(Übrigens könnt ihr selbst über unsere Lateinseite weitere Informationen zum Lateinunterricht erhalten, klickt doch einfach auf den Überblick Latein unter der Rubrik Fächer.)
Gegen halb elf spielten dann die Lateiner der 7cde im zum Theater umgebauten Raum C 14 ihr Stück über Götter und den Ursprung Roms, das bereits am Zeugnismorgen Premiere hatte, dieses Mal jedoch mit einigen unvorhergesehenen Ereignissen: zwei Hauptdarsteller fehlten, so dass Jupiter mal schnell in die Rolle des Hirten Faustulus schlüpfte, der die beiden Romgründer Romulus und Remus aus dem Tiber heraus- und mit seiner Frau Acca aufgezogen hatte. Da niemand sonst das Stück kannte, weitere Rollenumstellungen ergo nicht möglich waren, musste auch die Regisseurin als Mädchen für alles mitspielen, denn auch Hauptdarsteller Remus war nicht anwesend – Gaudium bei den Anproben des Kostüms, in das Frau Leimbach provisorisch schlüpfen musste, vorprogrammiert. Auch wenn sich der Wechsel der Szenen Olymp – Rom auf der Aulabühne durch die erhöhte Form eleganter spielen ließ, viele der Szenen im Hell-Dunkel-Kontrast besser zur Wirkung kamen, erhielt unser selbstgeschriebenes Stück auch im „Flachland“ der C14 wohlverdienten Applaus.
Als Lateinfachkonferenz freuten wir uns über die nach anfänglichem Zögern immer größer werdende Resonanz in Form eines stetig anwachsenden Besucherstroms mit vielen Fragen, netten Menschen und guten Gesprächen.
An dieser Stelle darf ich allen Beteiligten dieses Tages ein großes Dankeschön für die gelungenen Aktionen aussprechen und viel Erfolg für die tägliche Arbeit wünschen , so dass es auch 2011 wieder heißen kann: Auf ein Neues!
Gerrit Leimbach, 28.02.2010

















